Heute stellen wir Ihnen Kolleginnen und Kollegen vor, für deren Job übergreifende Zusammenarbeit, Vernetzung und Wissensaustausch eine wichtige Rolle spielen. Unsere Fragen: Warum Kollaboration für sie so zentral ist und wie genau sie diese in ihrem Arbeitsalltag leben.

Neue Arbeitsweisen bei NWOW, Lean & Agile und we.match schließen den Bogen zur Historie, weil dadurch immer wieder deutlich wird, wie groß und divers thyssenkrupp eigentlich ist.

Friedemann Wagner
Product Owner Pricing, thyssenkrupp Materials Services, Essen

Wo arbeitest du bei thyssenkrupp und was tust du dort?

Ich bin als Product Owner bei thyssenkrupp Materials Services in der GPI (IT), und zwar im Bereich Pricing mit dem Schwerpunkt IT. Wir kümmern uns dort mit zwei Product Teams um dynamisches Real Time Pricing mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz.

Welche Rolle spielen Zusammenarbeit und Vernetzung in deinem Job?

Zusammenarbeit und Vernetzung spielen bei uns eine wesentliche Rolle. Zum einen innerhalb des Projekteams, da wir international operieren und nicht immer alle an einem Ort sind. Hier helfen natürlich Tools wie MS Teams, Jira und Confluence. Zum anderen sind die Vernetzung und der ständige Austausch mit dem Business essentiell.  Sowohl auf operativer Ebene, um die Herausforderungen im Arbeitsalltag zu verstehen, aber auch mit dem Top Management, um strategische Ziele zu verstehen und z.B. Initiativen wie die KI-basierte Preisfindung zu realisieren.

Was bedeutet thyssenkrupp & die #GENERATIONTK für dich?

Für mich prallen hier zwei Welten im positiven Sinne aufeinander. Einerseits sehen wir ein Unternehmen, was mit einem gewissen Stolz auf eine äußerst lange Tradition zurückblicken kann und davon auch zehrt, auf der anderen Seite haben wir hier die neue Generation, die thyssenkrupp in die Zukunft führen möchte. Dabei ist die künstliche Intelligenz eine bahnbrechende Möglichkeit, bestehende Geschäftsmodelle zu optimieren und sogar neue zu eröffnen. Allerdings merke ich auch, dass das Thema Vernetzung und interne Zusammenarbeit ganz anders angegangen wird. Initiativen wie NWOW und Lean & Agile zeigen diesen Weg auf. Unsere Initiative KI Experten aus der ganzen thyssenkrupp Gruppe in der thyssenkrupp AI Expert Exchange Group zusammenbringen um voneinander zu lernen ist dabei nur ein weiterer Baustein. Auch Elemente wie we.match zeigen, dass es möglich ist, über Organisationsgrenzen hinaus zusammenzuarbeiten. Solche Arbeitsweisen schließen dann letztlich den Bogen zur Historie, weil dadurch immer wieder deutlich wird, wie groß und divers thyssenkrupp eigentlich ist.  

Mir gefällt es, dass thyssenkrupp so vielfältig ist und so viele Möglichkeiten bietet. Bei thyssenkrupp wird es nie langweilig!

Marie Osthoff
Junior Manager Risk & Insurance, thyssenkrupp AG

Wo arbeitest du bei thyssenkrupp und was tust du dort?

Ich arbeite bei Corporate Finance, im Bereich Risk & Insurance. Wir kümmern uns um das Risikomanagement und die zentrale Platzierung von Versicherungsprogrammen für thyssenkrupp weltweit. Ich bin verantwortlich für die Kfz-Flottenversicherung und das Global Benefit Management. Darüber hinaus engagiere ich mich als NWOW Volunteer, was unter der Schirmherrschaft von Oliver Burkhard läuft. Dadurch hatte ich auch die Möglichkeit, mich zum Scrum Master weiterbilden zu lassen und L&A Projekte als agiler Coach zu begleiten.

Welche Rolle spielen Zusammenarbeit und Vernetzung in deinem Job?

Sowohl in meinem ‚Daily Business‘ bei Risk & Insurance ist Kollaboration ein ständiger Bestandteil, sei es mit Konzernunternehmen, dem Broker, Versicherern oder KollegInnen. Aber auch in meiner Rolle als agiler Coach & Scrum Master ist Kollaboration essenziell. Nicht nur im eigenen Projekt, sondern auch mit den anderen Coaches. Wir tauschen uns aus, teilen ‚Best Practices‘ und geben Input und Feedback. Ebenso in der NWoW Community.

In meinem ersten Lean & Agile Projekt ging es um Swarm Learning, es wurden dabei nicht nur KI-Modelle Segment-übergreifend geteilt, sondern auch Wissen. Und es war schön zu sehen, dass sich nicht nur die KI-Systeme an den unterschiedlichen Standorten (Essen/Kiel/Duisburg/Heilbronn) vernetzen, sondern auch wir. Darüber hinaus ist aus diesem Projekt eine Expertengruppe für KI entstanden, in der sich die entsprechenden Kolleg:innen thyssenkrupp-weit vernetzen, Wissen teilen und kollaborieren können. Nach mehreren Projekten kann ich sagen: jedes Projekt ist anders, aber immer spannend! Und es beeindruckt mich immer wieder, wie viel in kurzer Zeit gemeinsam erreicht werden kann, wenn motivierte KollegInnen -jeder mit seinem spezifischen Input- agil zusammenarbeiten.

Was bedeutet thyssenkrupp & die #GENERATIONTK für dich?

Für mich steht thyssenkrupp für Vielfalt: Vielfalt der Geschäfte, der Sparten, der Menschen, der Standorte etc. Ich arbeite nun schon seit ca. 20 Jahren bei thyssenkrupp, allerdings in verschiedenen Positionen und Standorten, sei es in Bochum, Düsseldorf, Essen oder Duisburg bei Steel im Key Account für Ford, Volvo, und Jaguar. Mir gefällt es, dass thyssenkrupp so vielfältig ist und so viele Möglichkeiten bietet. Ich hätte zum Beispiel letztes Jahr noch nicht gedacht, dass ich durch meine Arbeit als agiler Coach und NWoW Volunteer Einblicke in spannende Themen wie KI/Swarm Learning aber auch Leader’s role in Recruiting & Retention erhalten würde. Weitere Highlights waren die Projektarbeit mit Kolleg:innen aus Indien und Singapur, ein Besuch inklusive Führung durch die U-Boot-Werft bei thyssenkruppMS in Kiel und meine Mitarbeit am Video für ‚Call a Colleague’ und nun die Organisation der After Work Parties, die ja auch für Kollaboration und Networking genutzt werden. Kurz gesagt: Bei thyssenkrupp wird es nie langweilig!

Ohne den Zusammenhalt, die Unterstützung und den Austausch untereinander und über die Grenzen der Abteilungen und Unternehmen hinweg wäre der Wandel bei thyssenkrupp nicht machbar gewesen. Dieser Zusammenhalt und die gemeinsame Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten ist für mich „#GENERATIONTK“.

Daniel Buck
Senior Application Manager, thyssenkrupp Information Management GmbH

Wo arbeitest du bei thyssenkrupp und was tust du dort?

Aktuell bin ich bei thyssenkrupp Information Management Teil des Microsoft 365 Teams. Dort verantworte ich als Senior Application Manager nicht nur verschiedene Bereiche des Cloud Computings in Azure und Microsoft Dynamics, sondern kümmere mich um auch Themen wie Teams, Viva oder Power Platform, die viele von uns jeden Tag nutzen. In meiner Arbeit geht es also darum, den Kolleginnen und Kollegen bei thyssenkrupp technische Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zur Verfügung zu stellen. Das kann im täglichen Miteinander in Videokonferenzen mit gemeinsamer Arbeit an Dokumenten, der gemeinsamen Arbeit an Vertriebschancen bei Kunden, oder einfach der Bereitstellung von Rechenleistung oder Datenablagen in der Cloud sein.

Welche Rolle spielen Zusammenarbeit und Vernetzung in deinem Job?

Zusammenarbeit ist für mich und meine tägliche Arbeit doppelt wichtig. Einerseits arbeite ich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen anderer Unternehmen bei thyssenkrupp zusammen um meine eigenen Aufgaben zu erfüllen. Dabei ist gerade der Erfahrungsaustausch wichtig, um für Herausforderungen immer wieder innovative Lösungen z.B. für hybride Meetings weiterzutragen. Die Kolleginnen und Kollegen bei der AT und der thyssenkrupp Digital Projects haben mir viele Impulse für Tricks gegeben, die ich ausarbeiten und weitergeben konnte. Und andererseits gebe ich Schulungen in Teams und digitaler Zusammenarbeit allgemein für die thyssenkrupp IM, thyssenkrupp AG, thyssenkrupp MX oder thyssenkrupp MS oder organisiere Community Meetings zu speziellen Cloud-Themen und unterstütze Projekte als Agile Coach. Auch bei internationaler Zusammenarbeit (z.B. mit China) finden sich immer wieder Herausforderungen und Lösungen, die uns als thyssenkrupp insgesamt an anderer Stelle helfen.

Was bedeutet thyssenkrupp & die #GENERATIONTK für dich?

Seit meinen ersten Tagen bei thyssenkrupp vor über elf Jahren hat sich die Unternehmensgruppe permanent gewandelt. Auch die allgemeinen Veränderungen der Arbeitswelt haben die Zusammenarbeit mit den Menschen bei thyssenkrupp verändert und in vielen Fällen verbessert. Ohne den Zusammenhalt, die Unterstützung und den Austausch untereinander und über die Grenzen der Abteilungen und Unternehmen hinweg wäre dieser Wandel nicht machbar gewesen. Dieser Zusammenhalt und die gemeinsame Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten ist für mich „#GENERATIONTK“.

Weitere Artikel

#GENERATIONTK: Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Für positive Veränderungen muss nicht immer das Rad neu erfunden werden.

Mit Vollgas in die Zukunft des Autos

Typisch thyssenkrupp – das sind die Menschen, die hier arbeiten. In dieser Serie stellen wir ihnen unsere #GENERATIONTK vor. Diesmal: Leonard Lapis. Der Ingenieur entwickelt Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Seiner Leidenschaft für Autos frönt er auch in der Freizeit.

#GENERATIONTK: Es ist Zeit zu handeln.

Drei Fragen an David Hahn aus der Kommunikationsabteilung zu seinen Eindrücken von der UN-Klimakonferenz COP28 in Dubai.

#GENERATIONTK: Wenn „mal eben“ keine Lösung ist

Gesundes und sicheres Arbeiten ist Teil jeder ganzheitlichen Aufgabenbewältigung, alles andere ist geschludert