Besonders spannend ist für mich die hohe aktuelle sowie zukünftige Bedeutung der grünen bzw. klimaneutralen Technologien für die Zementindustrie.

Anas Tashteebah
Strategy Professional im Bereich „grey2green“, thyssenkrupp Polysius

Du arbeitest als Strategy Professional im Bereich „grey2green“ bei thyssenkrupp Polysius. Was genau tust du dort und welche Rolle spielt der Beitrag deines Teams für die grüne Transformation?

Wir im GBMI-Team („green business & market intelligence“) beschäftigen uns mit der Sammlung, Analyse und Interpretation von Informationen über den globalen Markt der Dekarbonisierungs-Technologien in der Zementindustrie. Dabei beobachten wir die globalen Markttrends, Wettbewerbsverhalten, Kundenbedürfnisse und Branchenentwicklungen in Bezug auf unser grey2green-Portfolio. Die Daten und Ergebnisse der Analysen stellen wir den g2g-Stakeholdern über cloud-basierte Kommunikationsplattformen zur Verfügung und bieten ihnen auch diverse market intelligence tools wie zum Beispiel PowerBI-Berichte und Dashboards, die sie bei ihren strategischen „green“ Business Development Entscheidungen unterstützen.

Was macht deine Arbeit bei thyssenkrupp für dich spannend?

Besonders spannend ist für mich die hohe aktuelle sowie zukünftige Bedeutung der grünen bzw. klimaneutralen Technologien für die Zementindustrie. Meine Arbeit im Innovationsbereich und besonders im Bereich von „green market intelligence“ ist außerdem abwechslungsreich und bezieht sich auf vielfältige grüne Technologien und Märkte, was ich toll finde. Für mich ist es ebenfalls spannend, die breiten, diversen und manchmal komplexen Zusammenhänge der grünen Märkte zu interpretieren und zu modellieren. Das reicht von den umweltverbundenen Bedürfnissen der Kunden bzw. gesamt CO2-Belastung bis hin tzum Reifegrad der Wertschöpfungskette von Dekarbonisierungstechnologien wie zum Beispiel CCS und die damit verbundene globale Infrastruktur für den Transport und die Speicherung von CO2.

Was bedeutet thyssenkrupp und die #GENERATIONTK für dich?

Ich arbeite jetzt seit circa zwei Jahren bei thyssenkrupp und kann sagen, dass es eine begeisternde und lehrreiche berufliche Erfahrung war. Hier herrscht ein Gefühl der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Respekts. thyssenkrupp ist für mich ein Ort, wo ich mich wohlfühle und Innovation sowie Fortschritt erleben und mitgestalten kann. Ich kann mich hier einbringen und bei der Weiterentwicklung und dem Fortschritt unseres Geschäfts unterstützen. Ich finde es auch hervorragend, dass wir die industrielle umweltfreundliche Transformation durch unser grey2green-Technologieportfolio unterstützen und begleiten werden. #GENERATIONTK bedeutet für mich work-life-balance und ein Commitment zur innovativen und nachhaltigen Weiterentwicklung.

Ich denke, Teil eines multikulturellen Teams zu sein erweitert unseren Blick auf die Welt und gibt uns neue Werkzeuge, um die Projekte zu verwirklichen, die wir für unsere Werke und für die Kunden entwickeln.

Dr. Ing. Rafael Gella Marin
Technology Manager, thyssenkrupp rothe erde Spain

Du arbeitest als Technology Manager bei thyssenkrupp rothe erde Spanien. Was genau tust du dort und welche Rolle spielt der Beitrag deines Teams für die grüne Transformation?

Unser Team entwirft nicht nur Lager für unsere Kunden und stellt diese her, sondern wir optimieren auch gemeinsam den Produktionsprozess und setzen Maßnahmen zur Verbesserung des Energieverbrauchs und der Leistung der Anlage ums. Zum Beispiel entwickeln wir gerade ein Projekt zur Installation von Solarzellen in unserem Werk.

Was macht deine Arbeit bei thyssenkrupp spannend für dich?

Ich genieße es, Teil eines Teams zu sein, in dem jedes Mitglied zu einer anderen Abteilung gehört. Die Tatsache, dass jedes Mitglied über unterschiedliche Kenntnisse verfügt, macht uns flexibel bei der Lösung und Umsetzung von Projekten und lässt uns voneinander lernen. Wenn wir zum Beispiel ein Zulassungsverfahren für ein neues Modell eines Gierlagers durchführen müssen, müssen alle verschiedenen Teams zusammenarbeiten. Von der technischen Abteilung, die die technische Dokumentation entwickelt, über die Produktionsabteilung, die den besten Fertigungsplan ausarbeitet, um die Lieferzeiten und Preise für den Kunden einzuhalten, bis hin zur Qualitätsabteilung, die Pläne zur Vermeidung von Abweichungen entwickelt, und der Logistikabteilung, die die Verpackung und den optimalen Transportweg vorbereitet. Auf diese Weise arbeiten wir zusammen und lernen jeden Schritt des Herstellungsprozesses kennen.

Was bedeutet thyssenkrupp und die #GENERATIONTK für dich?

Teil eines multikulturellen Teams zu sein, wenn wir mit anderen Kollegen aus den anderen Werken von thyssenkrupp rothe erde zusammenarbeiten. Ich denke, das erweitert unseren Blick auf die Welt und gibt uns neue Werkzeuge, um die Projekte zu verwirklichen, die wir für unsere Werke und für die Kunden entwickeln.

Es wird sehr interessant und spannend sein, die grüne Transformation aus der Mitarbeiterperspektive des Standortes Duisburg miterleben zu dürfen.

Janaina Solvelino Brum
Ingenieurin der Reduktionsmetallurgie, thyssenkrupp Steel

Du arbeitest als Ingenieurin im Bereich ‚Technologie Erz und Eisen‘ bei thyssenkrupp Steel. Was genau tust du dort und welche Rolle spielt der Beitrag deines Teams für die grüne Transformation?

Als studierte Metallurgin bewerte ich die Qualität von Roh- und Einsatzstoffen für die Roheisenproduktion und optimiere ihren Einsatz im Produktionsprozess. Die grüne Transformation ist ein enormer Schritt hin zur klimaneutralen Stahlindustrie, und die Errichtung der ersten DR-Anlage samt Einschmelzer ist sicherlich der wichtigste Teil dieses Vorhabens. Diese für tk SE neue Art, Roheisen zu erzeugen, stellt auch unser Team vor neue Aufgaben, denn nun müssen wir die Qualität der hierfür benötigten Rohstoffe und des direkt reduzierten Eisens mit anderen Prüfungsverfahren als bisher erfassen. Dafür erweitern wir gerade unser physikalisch/metallurgisches Labor und schulen die Kolleginnen und Kollegen entsprechend. Zusätzlich erweitern wir unser Know-How zum Thema Agglomerationsverfahren, da DR Anlagen überwiegend mit Pellets betrieben werden anstatt mit Sinter, wie es in unseren Hochöfen der Fall ist. Dazu statten wir derzeit ein eigenes Agglomerationslabor aus. Auch Alternativverfahren zur Agglomeration von Eisenerz wie bspw. das Brikettieren wollen wir untersuchen.

Was macht deine Arbeit bei thyssenkrupp für dich spannend?

Ich wollte immer Ingenieurin werden und habe mich für den richtigen Schwerpunkt entschieden. Die Atmosphäre in der Industrie gefällt mir sehr gut und ich finde es immer wieder beeindruckend, wie vielseitig die Stahlherstellung ist. Meine Arbeit bei thyssenkrupp ist sehr dynamisch und ermöglicht mir die Zusammenarbeit sowie den Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen. Da ich mich mit verschiedenen Themen beschäftige, kann ich dadurch mein Wissen vertiefen, erweitern oder etwas Neues lernen. Es wird auf jeden Fall sehr interessant und spannend sein, die grüne Transformation aus der Mitarbeiterperspektive des Standortes Duisburg miterleben zu dürfen.

Was bedeutet thyssenkrupp und die #GENERATIONTK für dich?

thyssenkrupp bedeutet für mich Innovation und Nachhaltigkeit. Diese Verbindung ist der Schlüssel zum Erfolg, mit gleichzeitiger Schaffung einer klimaneutralen Zukunft für kommende Generationen. Für mich steht die #GENERATIONTK für den Willen und den Zusammenhalt von Kolleginnen und Kollegen, die gemeinsam an einer erfolgreichen Entwicklung und der nachhaltigen Zukunft von thyssenkrupp mitwirken und mitarbeiten.

Für mich bedeutet die Grüne Transformation, dass jeder bei thyssenkrupp nucera einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann.

Felix Gabriel
Entwicklungsingenieur, thyssenkrupp nucera

Du arbeitest als Entwicklungsingenieur bei thyssenkrupp nucera. Was genau tust du dort und welche Rolle spielt der Beitrag deines Teams für die Grüne Transformation?

Ich bin bei thyssenkrupp nucera für die Entwicklung der automatisierten Elektrolysezellenmontage verantwortlich. Aktuell baue ich mit dem NCAlab einen Entwicklungsstandort im Dortmunder Hafen auf. Hier entwickeln wir innovative Lösungen für die Alkalische-Wasserelektrolyse-Technologie (AWE)-Zellenmontage und qualifizieren diese für die industrielle Nutzung. Wir entwickeln sowohl Verbesserungen der manuellen Zellenmontage als auch Konzepte und Lösungen für die automatisierte Montage. Dadurch können wir Kosten reduzieren und die Zellenmontage erheblich beschleunigen sowie unsere Produktionskapazitäten signifikant erhöhen. Konkret streben wir aktuell eine Supply Chain von einer jährlichen Elektrolyse-Kapazität von fünf GW an. Somit leisten wir langfristig einen Beitrag zu geringeren Kosten für Grünen Wasserstoff und zu einer deutlich erhöhten globalen Verfügbarkeit der AWE-Technologie von thyssenkrupp nucera. 

Was macht deine Arbeit bei thyssenkrupp nucera für dich spannend?

Besonders spannend ist für mich, dass ich mein Thema mit viel Gestaltungsfreiheit aufbauen darf. Ich genieße großes Vertrauen von meinen Vorgesetzten und kann somit mit hohem Tempo die Entwicklung der Montagetechnologien vorantreiben. Im Team pflegen wir eine sehr offene Kommunikation. Fehler oder Misserfolge passieren in einem dynamischen Entwicklungsprozess natürlicherweise und sind Teil des Weges zum Erfolg. Auch Ideen, die auf den ersten Blick abwegig erscheinen, können am Ende zur Lösung führen und werden nicht gleich wegdiskutiert.

Was bedeutet die Grüne Transformation für dich?

Für mich bedeutet die Grüne Transformation, dass jeder bei thyssenkrupp nucera einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann. Wir nennen das die #NEW ERA IS YOU. Ohne das Engagement jedes Einzelnen kann es nicht funktionieren. Wir brauchen langfristig eine starke Mannschaft mit Zusammenhalt und Leidenschaft. Dafür müssen aber auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Beispielsweise halte ich die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden für sehr wichtig. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, müssen wir Erfahrungsträger halten und vielversprechende Talente für uns gewinnen.

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