Das Magnetfeld der Erde wird seit mehreren Jahrhunderten vermessen und erforscht. Dabei unterstützt auch unser #topteam von thyssenkrupp rothe erde: Ihr Großwälzlager hilft der Wissenschaft, die Entstehung des Erdmagnetfelds zu simulieren.
Das Großwälzlager garantiert dabei die höchst anspruchsvolle dynamische Bewegung eines Hochleistungsdynamos, der im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes „DRESDYN“ am Helmholtz Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR) eingesetzt wird. Unser #topteam arbeitet bei dem Projekt über Bereichsgrenzen hinweg zusammen: Randolf Dietrich kümmert sich um den Vertrieb, Gerd Poloschek um das Key Account Management, Volker Hertel ist der Engineering-Experte und Edward Mischok ist zuständig für den Service.

Was habt ihr als Team erreicht?

„Wir standen vor der Herausforderung ein Großwälzlager zu entwickeln, welches den über 20 Tonnen schweren und mit flüssigem Natrium gefüllten Aufbau mit 600 Umdrehungen die Minute rotieren lässt. Um die Schwierigkeit zu verdeutlichen: Die Beschleunigungskräfte sind so enorm, dass der Grundrahmen unseres Großwälzlagers über 22 Meter tief im Felsuntergrund verankert werden musste. Und: Da es sich um Forschung mit flüssigem Natrium handelt, welches hochexplosiv ist, wurde ein spezielles neues Forschungsgebäude errichtet.
Unser Ansatz: Ein spezielles Großwälzlager kombiniert mit einer Ölumlaufschmierung und eine präzise Vermessung der Flächen der Anschlusskonstruktionen. Es ist uns gelungen, ein rothe erde® Großwälzlager zu berechnen, zu fertigen und einzubauen, welches den Forscher:innen die Möglichkeit gibt, alle Anforderungen des Forschungsvorhabens erfolgreich umzusetzen.
Die Theorie dahinter: Durch das Rotieren und Taumeln der Erde auf ihrer Umlaufbahn konnte der flüssige Metallkern vor Milliarden Jahren ein Magnetfeld erzeugen, das uns bis heute gegen tödliche kosmische Strahlung schützt. So wurde Leben auf unserem Planeten erst möglich. Und eben dieses Rotieren simulieren die Forscher:innen mit „DRESDYN“.
Bei diesem Projekt haben wir gezeigt: Mit unseren Produkten werden Visionen Realität – auch in der Wissenschaft!“

Dieses Großwälzlager garantiert die Bewegung eines Hochleistungsdynamos

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… zur Simulation der Entstehung des Erdmagnetfelds. Dabei sind die Beschleunigungskräfte so enorm, dass der Grundrahmen des Großwälzlagers über 22 Meter tief im Felsuntergrund verankert werden musste.

Wie habt ihr das gemeinsam erreicht?

„Man muss an dieser Stelle ganz klar sagen: Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ist bei diesem Projekt der Schlüssel. Da das der erste Dynamo dieser Bauart ist, konnten wir auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen. Das Engineering als Teil des Teams ist entsprechend bei diesem weltweit bisher einmaligen Projekt von besonderer Relevanz. Und wir konnten zeigen: Zusammen geht bei uns nicht nur intern. Gemeinsam mit anderen Unternehmen und der Forschungseinrichtung haben wir uns einer bisher nie dagewesenen (Forschungs-)Herausforderung gestellt und zusammen Lösungen gefunden.“

Was bedeutet eure Leistung für thyssenkrupp?

„Wir leisten einen relevanten Beitrag zu hochpräziser Grundlagenforschung. Diese soll zeigen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die Ergebnisse ermöglichen im besten Fall darauf aufbauende Experimente, die detaillierte Einblicke in Metallschmelzen erlaubt. So könnten beispielsweise in der Zukunft Flüssigmetallbatterien zu Energiespeicherung entwickelt werden oder die Sicherheit von flüssigmetallgekühlten Kernreaktoren der nächsten Generation erforscht werden. So konnten wir zeigen: thyssenkrupp kann auch Forschung.“

Wir gratulieren dem #topteam von Uhde zu dieser tollen Leistung und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Bist auch du Teil eines #topteams? Dann schreib uns eine E-Mail. Wir freuen uns, eure Erfolge gemeinsam zu feiern!

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