Im Einsatz für grüne Grundstoffe

Steckbrief Isabella Franco Ramirez

  • Studium der Ingenieurswissenschaften an der FH Münster

  • Ausgezeichnet mit dem VDI-Förderpreis für ihre herausragende ingenieurswissenschaftliche Abschlussarbeit

  • Absolvierte als „Externe“ ihre Bachelor- und Masterarbeit bei thyssenkrupp Polysius

  • Ist dort als Chemieingenieurin unter anderem an der Entwicklung von nachhaltigen Lösungen wie der polysius® pure oxyfuel Technologie und der Erforschung von Klinkerersatzstoffen beteiligt

Der Innovationscharakter der Ingenieurswissenschaften fasziniert mich. Ich habe hier die Möglichkeit, reale Herausforderungen zu bewältigen und kreative Lösungsansätze zu gestalten.“

Isabella Ramirezüber ihre Begeisterung für Ingenieurswissenschaften

Die Zementindustrie ist für etwa sieben Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.“

Isabella Ramirez über die Relevanz von nachhaltigen Innovationen

Es geht darum, ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in Einklang zu bringen, um eine lebenswerte Zukunft für alle zu sichern.“

Isabella Ramirezüber ihr Verständnis von Nachhaltigkeit

Wir sindIm Einsatz für grüne Grundstoffe

Typisch thyssenkrupp – so sind die Menschen, die hier arbeiten. In einer Serie stellen wir unsere #GENERATIONTK vor. Diesmal: Isabella Franco Ramirez. Isabella arbeitet als Chemieingenieurin in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei thyssenkrupp Polysius. Ein Job für Menschen, die viel bewirken wollen. Denn das Team von Polysius hat sich getreu dem Motto #greytogreen auf die Fahnen geschrieben, die CO2-intensive Zementindustrie in die Klimaneutralität zu führen.

  • Worum geht es?

    Wir stellen Isabella Franco Ramirez vor. Sie arbeitet an der „Grey2Green“-Initiative von thyssenkrupp Polysius. Ein wichtiges Anliegen der nachhaltigkeitsbewussten Ingenieurin: die Klimaneutralität der Zementindustrie mit smarten Innovationen voranzutreiben.

  • Was soll das?

    Isabella nutzt ihre analytischen Fähigkeiten, um kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Dazu zählt auch die innovative polysius® pure oxyfuel Technologie, mit deren Hilfe CO2 separiert und für andere Industrien als Rohstoff nutzbar gemacht werden kann.

  • Was bringt es?

    Die Zementindustrie verursacht rund sieben Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. thysssenkrupp Polysius zählt zu den Vorreitern auf dem Wachstumsmarkt für saubere Technologien.

Schon früh entwickelte Isabella eine Neigung zu analytischem Denken, zu Mathematik, Physik und Chemie. Diese Begeisterung führte sie zu den Ingenieurwissenschaften. „Der Innovationscharakter dieser Disziplin fasziniert mich“, erzählt sie. „Ich habe hier die Möglichkeit, reale Herausforderungen zu bewältigen und kreative Lösungsansätze zu gestalten.“

Bei thyssenkrupp Polysius boten sich der jungen Ingenieurin dafür von Anfang an vielfältige Gelegenheiten: Das Unternehmen, das Anlagen für die Zementindustrie plant und baut, ist ein führender Anbieter von grünen Technologien. Als Teil des Decarbon Technologies Segment von thyssenkrupp unterstützt es Kunden auf dem Weg in eine nachhaltigere Zementproduktion.

Abschlussarbeit mit Auszeichnung

Isabella kam bereits während ihres Studiums an der FH Münster zu Polysius, schrieb zunächst ihre Bachelor- und später auch die Masterarbeit im Unternehmen. Heute blickt sie auf einen eindrucksvollen akademischen Werdegang zurück: Nach einem Ehrenstipendium der kolumbianischen Universidad Pontificia Bolivariana wurde Isabella 2023 für ihre herausragende ingenieurwissenschaftliche Abschlussarbeit mit dem Förderpreis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) ausgezeichnet.

Isabella Ramirez (4. v. li.) wurde für ihre Abschlussarbeit am Fachbereich Chemieingenieurwesen der FH Münster mit dem VDI Förderpreis ausgezeichnet. Foto: FH Münster

Zementproduktion neu denken

Aktuell arbeitet die Chemieingenieurin in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung daran, klimaneutrale Lösungen für die Zementindustrie voranzutreiben. Und das ist eine Mammutaufgabe. „Die Zementindustrie ist für etwa sieben Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich“, berichtet Isabella. „Diese Emissionen entstehen nicht nur durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Vor allem werden sie beim chemischen Prozess der Kalzinierung gebildet, bei dem Kalkstein in einem energieintensiven Verfahren in Calciumoxid und CO2 umgewandelt wird. Calciumoxid ist dabei einer der Hauptbestandteile der Rohstoffmischung, aus der später Zement entsteht.“

Ein Schlüssel zur Dekarbonisierung der Zementindustrie ist die innovative polysius® pure oxyfuel-Technologie. Durch die Zuführung von reinem Sauerstoff können nahezu 100 Prozent des klimaschädlichen CO2 konzentriert abgeschieden werden. Anstatt das Kohlendioxid in die Atmosphäre auszustoßen, wird es separiert, gelagert oder für andere Industrien nutzbar gemacht. Schließlich wird C02 auch als Rohstoff zur Herstellung von sogenannten „Refuels“ genutzt.

Ressourcen für die Zukunft sichern

Mit ihrer Arbeit verbindet Isabella ehrgeizige technische Ziele mit dem Engagement für mehr Nachhaltigkeit. Die Welt zu einem besseren Ort zu machen, das ist ihr eine Herzensangelegenheit. „Für mich persönlich bedeutet Nachhaltigkeit, verantwortungsbewusst mit unseren Ressourcen umzugehen, um die Bedürfnisse der heutigen Generation zu befriedigen, ohne die Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu gefährden“, so Isabella. „Es geht darum, ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in Einklang zu bringen, um eine lebenswerte Zukunft für alle zu sichern.“

Die gebürtige Kolumbianerin liebt es, neue Landschaften zu entdecken und andere Kulturen kennenzulernen. Fotos: privat

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