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Herr Burkhard, der Pulse Check findet derzeit zum dritten Mal statt – und das in turbulenten Zeiten. Warum gerade jetzt?

Oliver Burkhard: Mit dem Pulse Check möchten wir ein ehrliches Stimmungsbild von unseren Mitarbeitenden bekommen. Deshalb glaube ich auch, dass es nie den „richtigen“ Zeitpunkt für eine solche Umfrage gibt. Dafür ist in einem großen Unternehmen wie thyssenkrupp einfach immer zu viel in Bewegung. Oder andersrum: Nach Feedback zu fragen, ist zu jedem Zeitpunkt wichtig.

Gerade jetzt, wo bei thyssenkrupp sehr viel in Bewegung ist, wollen wir die richtigen Fragen stellen – und noch viel wichtiger – die Antworten als Impuls für einen offenen und vertrauensvollen Dialog aufgreifen. Nur so funktioniert eine sich weiterentwickelnde Unternehmenskultur.

Ist thyssenkrupp wirklich an einem ehrlichen Feedback der Mitarbeitenden interessiert?

Oliver Burkhard: Feedback ist unerlässlich. Nur so können wir uns weiterentwickeln und besser werden, auch wenn das Unternehmen unter Druck steht. Denn wir wissen: Die Unternehmenskultur und das Miteinander brauchen gerade dann besondere Aufmerksamkeit, wenn die Lage angespannt ist. Darum ist ein aussagekräftiges Stimmungsbild für uns umso wichtiger. Wir wollen wissen: Schauen die Mitarbeitenden zuversichtlich in unsere Zukunft? Fühlen Sie sich gut über anstehende Veränderungen informiert? Wie steht es mit dem Vertrauen in die Führungskräfte? Das erfahren wir nur, wenn möglichst viele Mitarbeitende beim Pulse Check mitmachen. Die Ergebnisse der Umfrage werden uns erneut zeigen, wo wir stehen und geben uns die Chance, gezielt dort anzupacken, wo Handlungsbedarf gesehen wird.

Wie und wann werden die Ergebnisse kommuniziert?

Oliver Burkhard: Der Pulse Check ist ein dynamisches Feedback-Instrument, das schnell funktioniert. Deshalb werden die Ergebnisse, wie auch in den letzten beiden Befragungsrunden, sehr zeitnah nach Durchführung der Umfrage vorliegen. Die Kommunikation der Resultate findet dann vor allem dezentral über die Vorstände und Geschäftsführungen in den Segmenten statt. Spätestens im Juli 2023 sollen alle Mitarbeitenden informiert sein.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Oliver Burkhard: Mit den Erkenntnissen aus dem Pulse Check wollen wir wieder Verbesserungen auf den Ebenen der Gruppe, der Segmente, BUs und KUs anstoßen. Daher sind auch die Ergebnisberichte wie gehabt auf diesen Ebenen angesiedelt. Das war von Anfang an unser Ansatz: Wir geben keinen einheitlichen Prozess für die Arbeit mit den Ergebnissen vor, die Unternehmen können das selbst gestalten und frei entscheiden, was sie daraus ableiten. Schließlich wissen die Verantwortlichen vor Ort am besten, welche Veränderungsmaßnahmen am meisten Sinn machen. Da haben wir bei den letzten beiden Pulse Checks wirklich tolle Beispiele mit deutlichen Treibern für Verbesserungen sehen können.

Wann wird es den nächsten Pulse Check geben?

Oliver Burkhard: Beim Pulse Check geht es darum, regelmäßig ein Stimmungsbild abzufragen und kontinuierlich an den wesentlichen „Baustellen“ zu arbeiten. In den letzten Jahren hat sich bei uns das jährliche Intervall für den Pulse Check bewährt, daher werden wir die nächste Befragungsrunde im kommenden Jahr starten.

Was ich nochmal unterstreichen möchte: Nur mit regelmäßigem Feedback können wir den Dialog aufrechterhalten und uns verbessern. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die schon mitgemacht haben oder dies noch tun.

Herr Burkhard, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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