Die EP Corporate Group (EPCG) erwirbt 20 Prozent der Anteile am Stahlgeschäft von thyssenkrupp. Im Kurzinterview erzählt unser CEO Miguel López, warum wir damit einen wichtigen Meilenstein erreichen.

Herr López, was versprechen Sie sich von der Partnerschaft mit EPCG?

Durch unsere Partnerschaft bringen wir das führende Werkstoff-Knowhow unseres Stahlbereichs mit der Energieexpertise von EPCG zusammen. Gemeinsam wollen wir ein leistungsstarkes, profitables und zukunftsorientiertes Stahlunternehmen schaffen, die Kosten der Dekarbonisierung auf ein wettbewerbsfähigeres Niveau senken und so die grüne Transformation beschleunigen.

Warum ist denn jetzt der richtige Zeitpunkt dafür?

Wir glauben wie EPCG daran, dass wir mit der grünen Transformation auf dem richtigen Weg sind. Und wir sind der festen Überzeugung, dass eine Partnerschaft in dieser Phase genau das Richtige ist. EPCG erwirbt die Anteile am Stahlbereich bewusst zum jetzigen Zeitpunkt und zu den aktuellen Marktbedingungen, weil sie an der Gestaltung und Neuausrichtung von thyssenkrupp Steel aktiv mitwirken möchte.

Wir profitieren von ihrer Energieexpertise und können so die Transformation hin zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und zur CO2-Neutralität beschleunigen.

Und wie geht es nun weiter?

Unsere Stahlsparte befindet sich am Beginn eines Transformationsprozesses. Ziel ist nach wie vor die wirtschaftliche Unabhängigkeit. Dieser Prozess wird sich über einige Jahre in mehreren Schritten vollziehen. Die Kooperation mit EPCG ist für uns dabei ein wichtiger Meilenstein. Denn: Die Energiefrage muss gelöst werden, ansonsten kann es keinen grünen Stahl geben.

Der nächste entscheidende Schritt ist nun die Fertigstellung des Business-Plans für das Stahlgeschäft. Wenn dieser steht, ist er die Grundlage für das weiterhin angestrebte 50/50 Joint Venture.

Was mir bei all dem wichtig ist: Die Partnerschaft mit EPCG hat keinen Einfluss auf bestehende Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge. Wir stehen zu unserem Wort!

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